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HomeBase Project V opens on Sep 21st in Berlin Address: Thulestrasse 54, Pankow
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INFORMATION

WAS IST HOMEBASE?

Das HomeBase-Projekt ist ein ortsspezifisches Projekt für öffentliche Kunst. Es hat sich zur Aufgabe gemacht eine interdisziplinäre und Kontext bezogene Untersuchung des Archetypus des Heims/Zuhause (Home) anzuregen. Das bisher in New York jährlich stattfindende Projekt hat bereits internationale Anerkennung gefunden. HomeBase integriert zeitgenössische Kunst im städtischen Alltag und macht sie für die Öffentlichkeit erfahrbar.
HomeBase hinterfragt die Rolle von Kunst als Mittel der Kommunikation im interkulturellen, nachbarschaftsbildenden und sozialen Dialog.
Das HomeBase-Projekt untersucht in vielschichtiger Weise Aspekte von Heim/Zuhause durch interaktive, nachbarschaftsbezogene Kunstprojekte im urbanen Raum. Für zwei Monate bezieht HomeBase einen Ort in einem sich im Umbruch befindlichen, ausgewählten Stadtteil. In Kollaboration mit 12-18 internationalen Kunstschaffenden wird dieser durch ortsspezifische Installationen bearbeitet und verwandelt. HomeBase öffnet anschließend der Öffentlichkeit kostenlos seine Türen und lädt ein, die Kunst sowie ein umfassendes kulturelles Begleitprogramm zu erleben. Workshops, Vorträge über die Geschichte des Stadtteils, Führungen durch die Kunstinstallationen, Performances und Partys ergeben ein umfassendes Programm. Künstler, Nachbarn, Schüler, engagierte Bürger und Persönlichkeiten aus der Kunstszene gestalten gemeinsam ein temporäres “Zuhause” für einen pulsierenden kulturellen und zwischenmenschlichen Austausch.

DIE AUFGABE UND DAS ZIEL VON HOMEBASE


1. Ein alternatives Modell der öffentlichen Kunst anbieten. Das HomeBase-Projekt spürt urbane Orte auf, die sich in wandelnden Nachbarschaften befinden. Dabei soll zeitgenössische Kunst und kulturelle Ereignisse in das alltägliche Geschehen integriert werden.

2. Einen interkulturellen Dialog unterhalten. HomeBase spricht internationale Künstler, Sponsoren sowie Besucher an und stellt diesen eine soziale und lehrreiche Plattform für den interkulturellen Austausch und der Suche nach Ähnlichkeiten zur Verfügung.

3. Gemeinschaft schaffen. HomeBase bezweckt sowohl die Stärkung existierender nachbarschaftlicher Gemeinschaften, in welchen das Projekt auch stattfindet als auch die Schaffung neuer Gemeinschaften sowie eines Gefühls der Verbundenheit durch die Erforschung des Mediums „Home“. Das HomeBase Gelände wird ein Ort, das soziale Bündnisse und neue Netzwerke pflegt und fördert.

4. Eine sozial verantwortliche Rolle in der urbanen Gemeinschaft übernehmen. Die Thematik “Heim” soll die Grundlage für eine Entdeckungstour werden, die alle Bewohner rund um das HomeBase Projekt involviert. Vorträge, Rundgänge und Workshops sollen Besuchern helfen, sich dem Thema “Home” anzunähern, zumal es auch ihre persönliche Identität, Geschichte und Umgebung betrifft. Das HomeBase Projekt möchte dabei auch eine erzieherische Rolle einnehmen, indem es sich um die Toleranz gegenüber Anderen wie auch die Stärkung von Minderheiten und hilfsbedürftigen sozialen Gruppen bemüht.

Das Ziel von HomeBase ist, Künstler, Kunstbetrachter, Nachbarn und die breite Öffentlichkeit durch eine künstlerische und gemeinschaftliche Erfahrung zusammenzubringen, die es erlaubt, Wahrnehmungen von Identität zu hinterfragen, und die zu einem anhaltenden kulturellen Dialog, Freundschaft und Zusammenarbeit führen soll. HomeBase zielt darauf ab, unmittelbare zwischenmenschliche Netzwerke zu schaffen, die Kultur übergreifend sind, geographische Grenzen überschreiten und Toleranz und Verständnis schaffen für die Vielfalt unserer Gesellschaft und die Wahrnehmung des “Anderen”.

HOMEBASE IN DEN MEDIEN UND IN DER KUNSTSZENE

Das HomeBase-Projekt hat über die Jahre tausende von Besuchern willkommen geheissen und wurde im wichtigen Medien- und Presseberichten gewürdigt. Gelobt als “neues Model für öffentliche Kunst” von Chris Viveros Faune, Direktor der VOLTA Kunstmesse in 2009, hervorgehoben auf der ersten Seite der New York Times, Art & Design Sektion, sowie des New York Magazine (Jerry Saltz: “Critic’s Pick”) und in einem Fernsehberichtvon NY1 TVhat HomeBase sich einen Platz in der internationalen Kunstwelt erarbeitet.


Bedeutende Persönlichkeiten in der zeitgenössischen Kunst, sowie wichtige Bildungsinstitutionen, wie David Ross (ehemaliger Direktor des Whitney Museum and SFMOMA), Cay Sophie Rabinowitz (ehemalige Direktorin Art Basel), Henry Buehl (Gründer der A.C.E. Foundation for the Homeless) und Stephen Hazan Arnoff (Executive Direktor des 14th St. Y/Educational Alliance) engagierten sich im „Advisory Council“.

GESCHICHTE

DAS ZUHAUSE UND DIE KUNST